Ortsfamilienbuch Toitenwinkel

Erfasst werden sollen die Kirchenbücher des Kirchspiels Toitenwinkel (GOV) für den Zeitraum 1780 bis 1815 mit den Orten Dierkow, Gehlsdorf, Hinrichsdorf, Krummendorf, Nienhagen, Oldendorf, Pee(t)z, Petersdorf und Toitenwinkel mit webtrees. Soweit im Kirchenbuch nicht eindeutig anders angegeben, wird als Tauf- und Bestattungsort Toitenwinkel angenommen.

  • 2017 Okt 30  Start - Erfassung der ersten Trauungen.
  • 2018 Apr 12  Die ersten 11 Jahre mit 877 Personen und 334 Familien sind erfasst!
  • 2019 Feb 10  Die 1000. Person (Joh. Hinrich Beier) wurde erfasst. Er heiratete die Schwester des hiesigen Pfarrers Stypmann.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit alle Einträge nur für angemeldete und autorisierte Benutzer (Mitglieder) sichtbar sind.

Ein weiteres Ortsfamilienbuch für Toitenwinkel (VZ 1819 und späterer Zeitraum) mit über 4000 Familien ist bei Gen_Pluswin veröffentlicht.

Quellen und Statistik

Kirchenbuch Ev. Kirche Toitenwinkel 1562-1635, 1677-1815 (Lücke Mai 1770 - Nov 1779)
bearbeitet für Tf bis Mai 1794, Tr bis 1795 und Be bis Jul 1794

  1779 1780 1781 1782 1783 1784 1785 1786 1787 1788 1789 1790 1791 1792 1793 1794 1795 1796 1797 1798 1799 1800
Taufen (CHR) (3) 24 22 19 20 18 31 15 25 34 24 38 32 24 34 11+            
Einsegnungen (CONF) (15) (13) - (24) (12) (14) (17) (26) (8) (14) (17) (18) (11) (8) (25) (11) (23) (11) (17) (10) (26) (19)
Verlobungen (ENGA) - - - 4 3 6 5 3 4 6 5 4 6 3 3 6 2 (8) (5) (3) (4) (4)
Trauungen (MARR) - 9 7 7 4 10 11 8 8 13 10 8 8 8 7 13 13 (10) (15) (11) (8) (7)
Begräbnisse (BURI) (3) 28 15 18 11 15 11 19 22 22 15 33 20 30 16 15+            

(x) - Einträge vorhanden, aber bisher nicht erfasst; "-" - keine Einträge vorhanden; für 1779 sind Taufen und Begräbnisse erst ab Dezember erfasst

Schubert, Franz: Kopulationsregister aus mecklenburgischen Kirchenbüchern von 1751-1800, Teil E, Raum Ribnitz-Marlow
verwendet ab S. 198ff., Toitenwinkel, Nr. 522 bis 665 (716)

(evtl. Volkszählung Mecklenburg-Schwerin 1819)

Toitenwinkel - Informationen und Literatur

- Toitenwinkel bei Wikipedia

- Mecklenburgische Staatskalender bei Wikipedia (Links zu Digitalisaten, u.a. Namen der Pächter)

- Rabe/Quade (1894): Mecklenburgische Vaterlandskunde, Bd. 1 Specielle Ortskunde beider Großherzogthümer Mecklenburg, S. 764-775 (Amt Teutenwinkel)

- Der Toitenwinkel - ein Adelsbesitz bei Rostock und seine Dörfer, Schriften der Geschichtswerkstatt Toitenwinkel, Heft 1, Redieck & Schade, Rostock 1996 (Stadtbibliothek Rostock, D 302 Rostock)

- Geheimnisse unterm Gutshaus - Archäologie in Toitenwinkel, Schriften der Geschichtswerkstatt Toitenwinkel, Heft 4, Redieck & Schade, Rostock 1998 (Stadtbibliothek Rostock, D 302 Rostock)

- Toitenwinkel - Streifzüge durch die 700jährige Geschichte eines Dorfes, Schriften der Geschichtswerkstatt Toitenwinkel, Heft 6, Redieck & Schade, Rostock 1999 (Stadtbibliothek Rostock, D 302 Rostock)

- Toitenwinkel - Historische Splitter aus acht Jahrhunderten, Schriften der Geschichtswerkstatt Toitenwinkel, Heft 7/8, Redieck & Schade, Rostock 2000 (Stadtbibliothek Rostock, D 302 Rostock)

- Ernst Münch: Toitenwinkel und Rostock - Zur Geschichte einer Haßliebe, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2002, ISBN 3-931185-84-2

- Kirche Toitenwinkel bei Wikipedia und Dorfkirchen in MV

- Lisch (1855): Die Kirche zu Toitenwinkel, In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 20 (1855), S. 324-332

- Koppmann (1889): Einnahmebuch der Kirchenvorsteher zu Toitenwinkel 1562-1635, In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 54 (1889), S. 85-97

- Schlie (1896): Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.​ Bd. 1, S. 325-342 (Das Kirchdorf Teutenwinkel)

- Koppmann (1897): Die Särge in der ehemaligen Grabkapelle zu Toitenwinkel. (PDF-Datei), In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Rostock. Band 2, Hinstorff, Rostock 1897, S. 101–105

+ Pfarrer war von 1751-1780: Harberding (Herberding), Otto Caspar, geb. 1718 März 16, Sohn des 1759 zu Blücher † Pächters Otto Caspar, früher zu Beckendorf31, Enkel des Diak. David an St. Petri zu Rostock. P. solit. 1751 Juli 25, † 1780 Mai 21 im 63. J. — Verh. 1751 Okt. 1 Anna Sophie Brückner, Tochter des Vorgängers, get. 1724 Mai 26, † a. Wwe. zu Sülze 1794 Febr. 14 im 70. J.
31 Geboren ist der Obige nicht in Beckendorf, weder in dem zu Lancken, noch in dem zu Gresse eingepfarrten.
Quelle: Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege, Mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation, Wismar 1924 (Band 1), S. 193

Harberding (a. Herbarding), Otto Caspar (*16.03.1718 in Bentwisch - † 21.05.1780 in Toitenwinkel bei Rostock
Harbeding gehört hier normalerweise nicht her, allerdings: Willgeroth lässt ihn einen "Sohn des 1759 zu Blücher † Pächters Otto Caspar, früher zu Beckendorf" sein. In Blücher starb 1759 nur ein Christian Herbarding,615 bei dem es sich vielmehr um einen Bruder handelt. Sein Vater war vielmehr David Harberding,616 Pastor in Bentwisch. Er studierte ab 1735 an der Universität Rostock Theologie und wurde 1751 Pastor in Toitenwinkel bei Rostock, wo er bis zu seinem Tod wirkte.

Hofmeister, Bd. 4 S.188; Rostocker Matrikel 1732 - Kirchenbuch Blücher 1759; Willgeroth, Bd.1 S.193
Quelle: Sehlke, Stephan: Das geistige Boizenburg: Bildung und Gebildete im und aus dem Raum Boizenburg vom 13. Jahrhundert bis 1945, Books on Demand 2011, S. 218 (Google Books, Bildschirmfoto 05.06.2019)

+ Pfarrer war von 1781-1830: STYPMANN, Jakob Joachim Anton, get. zu Rostock St. Marien 1752 März 22, Sohn des Kaufmanns Jakob Georg, vorher P. in Thulendorf 1777 März 23, eingef. Juni 8. P. solit. in Toitenwinkel 1781 Juli 15, Kirchenrat 1827 Juni 24, † nach 53jähriger seelsorgerischer Tätigkeit 1830 Febr. 17 im 78. J. — Verh. 1777 Okt. 10 Sophie Margarete Tiburtius, geb. zu Lübchin 1762 März 10, get. März 12, Tochter des P. Blasius Christian, † a. Wwe. zu Toitenwinkel 1847 Febr. 24 im 85. J.
Quelle: Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege, Mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation, Wismar 1924 (Band 1), S. 193

+ Immatrikulation zum Semester 1766 Mich., Nr. 1, 17.10.1766, Iacobus Ioachimus Anton Strypmann, Rostochiensis
Quelle: Matrikelportal der Universität Rostock ab 1419, Permalink (abgerufen 31.10.2017)